Kochen ist zaubern mit Essen!

Kochen ist zaubern mit Essen!
Kochen ist zaubern mit Essen!
Posts mit dem Label Kaffee werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kaffee werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 3. Februar 2012

Chai-Kaffee-Kuchen

Hallo! Diesen Kuchen habe ich vor ein paar Tagen für meine Tante als Geburtstagskuchen gebacken. Sie hat sich so gefreut, das war toll! :)

Das Grundrezept ist aus dem Buch “Das Buch vom Backen, Die große Schule“ vom Bellavista Verlag, S. 50.

Ich liebe Grundrezepte, weil man damit sooo tolle Sachen ausprobieren kann. Auch wenn man ein paar Regeln beachten muss, aber zaubern kann man trotzdem toll! ;)

Das Rezept ist für einen einfachen Vanillekuchen.
Ich weiß das meine Tante mein Chai-Eis mag. Deshalb wollte ich sowas als Kuchen machen. Ist toll geworden, also bekommt ihr jetzt das Rezept so wie ich es gemacht habe:

Für das Grundrezept braucht man:

230 g Mehl
3 TL Backpulver
185 g Zucker
185 g Butter (echte, muss Raumtemperatur haben)
3 Eier (M)
60 ml Milch

(Im Grundrezept steht noch 1TL Vanille-Aroma. Wenn schon, dann nehmt echte Vanille, das Markt von einer Schote.! für den Chai-Kuchen hab ich die Vanille weggelassen.)

dazu braucht man noch:

2-3 gehäufte TL Kakao
3 Päckchen Instant-Espresso, je 2 g (ich nehme gerne den von Jakobs, das sind so lange Tütchen, ich tu ein Bild dazu!
1 gehäuften TL Kardamom, gemahlen
1 gestrichenen TL Zimt, gemahlen
1 guten halben TL Anis, gemahlen
1 knappen halben TL Koriander, gemahlen

So geht's:

Mehl, Backpulver, Kakao und Gewürze mischen und mehrfach durchsieben. Echt, das muss sein! So gibt es keine Klumpen und ausserdem verteilt sich Backpulver und Aroma so besser.
Beim Vorbereiten der Backform (Springform klappt am besten) darf man auch nicht schludern, das muss auch ordentlich gemacht werden. Mit etwas Fett auf einem Zewa (ich nehme flüssige Butter, Margarine geht genauso) die Form ausreiben, dann mit einem Kreis Backpapier den Boden belegen und mit einem Streifen den Rand. Das Papier klebt am fettigen Rand.
Butter und Zucker auf mittlerer Stufe cremig rühren, bis der Zucker sich auflöst. Kann 8-10 min. dauern. Dabei ab und zu die Creme vom Rand schaben damit sich alles vermischt! Dann ein Ei nach dem anderen einrühren. Erst das nächste Ei dazu wenn die Masse glatt ist!
(Hier würde man das flüssige Aroma dazugeben, aber das trockene kommt zum Mehl).
Den Mehl-Mix und die Milch jetzt entweder auf kleinster Stufe oder per Hand mit einem Metalllöffel unterheben. Ich hab die Maschine genommen, aber dabei muss man aufpassen, der Teig wird zu fest wenn man zu viel rührt!

Jetzt nur noch den Teig so glatt wie möglich in die Form füllen und im  vorgeheiztem Ofen ohne Umluft bei 180°C ca. 45 min. backen. Die ersten 20 Minuten auf gar keinen Fall den Ofen aufmachen, der Kuchen kann sonst einstürzen! Am besten steht der Kuchen genau in der Mitte des Ofens. Nach 40 Minuten kann man schon mal ne Stichprobe mit nem Holzstäbchen machen. Wenn Nix dran klebt, ist der Kuchen fertig. Er sollte auch zurückhüpfen wenn man draufdrückt.

Nach dem Rausholen ca. 10 min. abkühlen lassen, dann die Form aufmachen und den Kuchen vorsichtig auf einen Rost setzen, damit er kalt werden kann.

Ich hatte nicht so viel Zeit, deshalb hab ich bei der Sahnemasse etwas geschummelt. Ich hab sie nicht mit Schlagsahne, Zimt, etwas Kaffee und Kakao gemacht sondern eine Packung “Paradies-Creme Milchkaffee“ von Dr. Oetker genommen und die mit etwas Kakao,  Kardamompulver und Zimt verfeinert. Kurz in den Kühlschrank, dann auf den Kuchen und mit einem Mix aus Kakao mit etwas Zimt und Kardamom bepudert und mit ein paar Schoko Herzen und Sternen (gibt's von Pickerd), etwas dunkler Raspelschokolade und Gold-Silber Zuckerperlen garniert.

Taddaaa, fertig! :)

Viel Spaß beim Nachbacken. Bitte schreibt mal, ob ihr das Rezept mögt!




Freitag, 25. März 2011

Eis, Eis, Eis und Baisers

Juhuuu Frühling!
Bei mir wird das ganze Jahr lang Eis gegessen, aber trotzdem ist das erste Frühlingseis was besonderes! Und noch besondererer ist es wenn mans selber gemacht hat! Letztes Wochenende hab ich mit "Eiszauber" lecker Kirscheis aus Schattenmorellen gemacht, ist klasse geworden, aber ich mag ja so fertige Sachen nicht so, also wollte ich es mal ganz selbst machen, ohne Eiszauber... und das hab ich heute vormittag gemacht, Moccachino-Cookie-Eis für Mama. Mit Sahne, Milch, Kaffee, Kakao, Zucker und Vanillezucker. Mama hatte mir ein Rezeptbuch für Eis aus der Bücherei mitgebracht, da war ein Mokka-Eis-Rezept drin, das musste ich nur noch bisschen verändern. Erst hatte ich Probleme, der Mix aus Milch, Kakao und Kaffee hat sich von der Sahne und dem Eigelb getrennt. Warum weiß ich nicht, aber ich glaub, ich hab die Sahne zu dolle geschlagen... das muss ich nächstes Mal besser machen. Sah mehr aus wie weiche Butter... Kaffeebutter!!!
Das mit den Cookies war Zufall, ich hatte am Wochenende Muffins und nen Schoki-Kuchen gebacken und vom Kuchen war noch was übrig, davon hab ich einfach Krümel in die fertige Masse gestreut und noch ein paar Schoki-Tropfen hinterher. Sah total lecker aus, sehr sahnig. Mama meint es schmeckt phantastisch, ich glaub ihr, ich mag Kaffee nicht so, ist ja auch nichts für Kids. Aber schlecht hats nicht geschmeckt, war ja auch viel Kakao drin. Und ich finde, ein guter Koch muss auch was abschmecken können was er selber nicht so mag. Finde ich.
Jetzt ist das Eis im Gefrierschrank und ich muss gleich nochmal nachschauen, vielleicht nochmal kurz umrühren, auch wenn das Buch meint, dass man das nicht braucht, bin mir da nicht so ganz sicher... das Buch meinte ja auch, dass ich das Ei nach der Sahne unterrühren und dann nochmal aufschlagen soll und das hat nicht so wirklich geklaptt... mal gucken!! Hauptsache es schmeckt nachher, muss auch dran denken, den Gefrierschrank gleich wieder runterzudrehen. Beim letzten Mal hab ich das vergessen und dann war das Kirscheis super hart. Aber lecker wars trotzdem, vor allem mit halbwarmen Schoko-Kirsch-Muffins!

Das Buch heißt übrigens "Eiscreme unübertrefflich selbstgemacht", ist schon ganz schön alt, aber ganz interessant, weil die Frau die das macht meint, dass es wirklich ganz ohne Maschine und auch ohne Rühren beim einfrieren geht, wenn die Masse richtig schaumig oder cremig ist. Mal sehen... Hatte schon schönere Bücher mit besseren Erklärungen, aber ein paar interessante Sachen sind drin, vor allem mag ich die Saucen und Aroma-Extrakte. Das will ich unbedingt noch ausprobieren. Im Moment trocknen noch die Baisers, die ich aus dem übriggebliebenen Eiweiß gemacht habe... Und ich bin ko für heute!